Andrea analog

Andrea kennt Ihr ja vielleicht schon aus anderen Fotoshootings von mir. Sie ist eine der besonderen Begegnungen, die ich durch die Fotografie erfahren durfte. Mittlerweile besteht zwischen uns ein Vertrauensverhältnis. So kann ich meine Ideen entspannt mit Ihr umsetzen.

Diesmal stand ein Fotoshooting ganz mit analogem Mittelformat auf dem Programm. Im Moment mag ich dieses Format sehr. Das Spannende an der analogen Fotografie ist ja, dass man vorher nie so genau weiß was raus kommt. Daher muss man vorher umso genauer hinsehen, das ist eine gute Übung, auch für die digitale Fotografie.

Wir belichteten drei Filme, einen Farbfilm draußen, einen Farbfilm im Fotostudio und dort noch einen Schwarzweißfilm.

Die Outdoor-Fotos machten wir an der Universität Wuppertal. Die vielseitigen, modernen  Bauten bieten vielfältige Möglichkeiten.

Die Fotos im Studio sollten dann etwas sinnlicher und erotischer werden. Da ist ein entspanntes Vertrauen  zwischen Model und Fotograf schön.

Die Fotos ließ ich im Fachlabor entwickeln und einscannen. Auf Nachbearbeitung der Scans verzichtete ich, bis auf das geraderücken eines Fotos.

Ich liebe diese Farben des Kodak Portra, dieses Rot, Klasse. Ich habe die Farbfilme eine Blende überbelichtet, um einen pastelligeren Look zu bekommen.

Und die Ausbeute war gut, eine bessere Ausbeute habe ich bei Digitaler Fotografie auch nicht. Man schaut halt vorher genauer hin. Ich bin jedenfalls sehr glücklich darüber und das Warten auf die Fotos hat sich auf jeden Fall gelohnt.